Über

 Katharina Jagemann

Mein ganz persönlicher Wandel begann mit meiner mehrjährigen Ausbildung zur psychodynamischen Supervisorin. Hier gab es viel Raum für Selbsterfahrung. In einem solchen Raum bekam ich Kontakt zu meinem inneren Kind. Ich bin meinen unbewussten Mustern begegnet, habe mich in Beziehung zu meinen Eltern endlich verstanden, konnte mein falsches Selbst (nach Donald Winnicott) ablegen und gleichzeitig mein wahres Selbst anerkennen. Die Psychoanalyse nach Freud, Ferenczi, Riemann und vielen Anderen haben mir die Augen geöffnet. 

 

Ich habe verstanden, dass Ängste und hypochondrische Verhaltensweisen (ebenso depressive oder aggressive Tendenzen) aus den unbewussten und deswegen unbearbeiteten Erlebnissen aus der frühkindlichen Vergangenheit, höchstwahrscheinlich sogar aus der Weitergabe von transgenerationalen Traumata nach dem 2WK resultieren können. Zu wissen dass es so ist, ist das eine. Ein Gefühl dazu zu bekommen, das andere und wesentlich schwerere. Ich habe gelernt, dass fast alle inneren (Angst-)Antreiber ihre Wurzeln in familiären, moralischen, religiösen und traditionellen Gesetzmäßigkeiten haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vergangenheit bewusst zu machen und sich für die Zukunft den eigenen Herzenswunsch zu erfüllen und Frieden finden - das sehen ich als meine Aufgabe in der Arbeit mit den Teilnehmern der psychodynamischen Gruppenseminare.

Ich arbeite hauptberuflich als psychodynamische Supervisorin. Dort, in der Arbeit mit berufsbezogenen Teams und Gruppen ist die freie Assoziation besonders in der Fallarbeit meine Methode. Und ich finde es sehr schade, dass nur berufsbezogene Gruppen, meistens Mediziner, diese psychoanalytische Methode im Rahmen der Balint-Arbeit für sich nutzen können, um (oft auf ihre Tätigkeit bezogene) Erkenntnisse zu gewinnen.

Privatpersonen haben diese Chance nicht, es sei denn, sie gehen zu psychoanalytischen Gruppentherapien.   Doch Gruppentherapien sind für das Auflösen von Herzenswünschen nicht immer das richtige Medium. Oft braucht es keine analytische Therapie von 1-2 Sitzungen pro Woche über Monate inweg, oft bedarf es eher einer Art Coaching, um sich aus der Vergangenheit in die Zukunft zu befreien. Der Vorteil meines Formates ist es, dass alle Teilnehmer da sind, weil sie einen Herzenswunsch haben. Und Sie alle arbeiten mit mir streng nach der freien Assoziation. Und dass Sie die Möglichkeit haben, frei zu den Herzenswünschen anderer zu assoziieren, heißt auch, mit sich selbst ganz und gar im Kontakt zu sein, denn die eigenen Assoziationen kommen aus Ihnen und Ihrer Biographie.

Ich stelle diese Arbeit der freien Assoziation gern allen Menschen zur Verfügung stellen, die Lust haben, sich zu sortieren. Für Menschen, die vielleicht seit Jahren einen Herzenswunsch haben, jedoch bisher keinen Ort hatten, ihn anzusprechen.

Ich freue mich auf Sie, ich freue mich immer über jede Gruppe, die sich findet, sich zuhört,

sich versteht und voneinander lernt.

 

 

 

 

Lehrer und Verband

In meiner Ausbildung zur psychoanalytischen Supervisorin wurde ich geprägt von folgenden großartigen Psychanalytikern und Supervisoren, die mir die psychoanalytische Supervision durch die Arbeit mit dem Unbewussten  beigebracht haben. Unter anderem keine geringeren als die Gründer der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) und dem Institut für psychoanalytische Supervision (ASv) persönlich: Frau Gisela Ingerfeld, Frau Dr. Marga Löwer-Hirsch, Herr Prof. Wolfgang Weigand, Herr Dr. Matthias Hirsch, Frau Dr. Beate West-Leuer. Und viele andere mehr.

                                             

Qualifikationen

2020 bis heute

Leitung der Psychodynamischen Gruppenseminare mit Hilfe der freien Assoziation nach S. Freud in Köln und Dresden und Region. Aktuell online deutschlandweit.

2017 bis heute

Selbständig als psychodynamische Supervisorin, Organisationsentwicklerin und Mediatorin in Köln und Dresden und Region. Weitere Infos unter: www.katharina-jagemann.de

2018 bis 2020

Ausbildung zur Psychodynamischen Supervisorin am Institut für analytische Supervision (ASv) Düsseldorf, Mitglied der DGSV

2014

Ausbildung zur zertifizierten Mediatorin am BerlinInstitut Mediation nach §5,2 MediationsG.

2008-2020

Flüchtlingsberaterin, Erwachsenenbildnerin, Trainerin für Gewaltfreie und interkulturelle Kommunikation, Migrationsberaterin in einem Wohlfahrtsverband in Köln.

2000-2007

Studium der Betriebswirtschaft und Interkulturellen Kommunikation an der Technischen Universität Chemnitz, Auslandsaufenthalte in Mosambik, Uganda, Ghana, Tansania, Polen, Bulgarien, Indien.

    Impressum     Datenschutz & AGB 

    2020, erstellt von Katharina Jagemann, M.A.